Alexander Mosca Spatz: Finger weg vom Arbeitszeitgesetz!

12. September 2017

„Die Antwort auf die aktuelle Kampagne der Arbeitgeberverbände zur angeblich nötigen Flexibilisierung des Arbeitszeitgesetzes kann nur ein klares "Nein!" sein.“, erklärt Alexander Mosca Spatz, Bundestagskandidat der SPD im Wahlkreis Aschaffenburg. Die Interessenverbände wollen – genauso wie CSU und FDP – das deutsche Arbeitszeitgesetz mindestens aufweichen oder ganz abschaffen, wenn sie sich immer auf die europäische Regelung beziehen. Diese würde für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, auch hier in Stadt und Landkreis Aschaffenburg, einschneidende Nachteile mit sich bringen.

"Mit der SPD und mit mir ist eine Aufweichung des deutschen Arbeitszeitgesetzes nicht zu machen“, bekräftigt Alexander Mosca Spatz. „Es ist ein guter Ausgleich zwischen den Interessen der Arbeitgeber und der Gesundheit der Beschäftigten. Im Normalfall höchstens 10 Stunden am Tag sind genug, und Ruhepausen müssen eingehalten werden. Deswegen werde ich mich zusammen mit der SPD-Fraktion im Deutschen Bundestag gegen jede Verschlechterung des Arbeitszeitgesetzes wehren."

Alexander Mosca Spatz betont darüber hinaus die wichtige Bedeutung des Arbeitszeitgesetzes als Arbeitsschutzgesetz: „Wie lange Beschäftigte arbeiten und ob sie ihre gesetzlich zugesicherten Pausen nehmen können, hat maßgeblichen Einfluss auf ihre Gesundheit.“

Der Bundestagskandidat aus Großostheim weist darüber hinaus auf einen wichtigen Punkt hin, den die Arbeitsgeberverbände scheinbar übersehen haben: „Nur gesunde und ausgeruhte Beschäftigte können gut und produktiv arbeiten. Mit ihren Forderungen schneiden sich die Arbeitgeberverbände ins eigene Fleisch.“

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